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Konzertbericht James Marsters auf der Comic Con Berlin

Eingestellt von kt

Wer, in der Szene der phantastischen Serien, kennt ihn nicht? James Marsters, bestens bekannt aus Buffy als wasserstoffblonder Vampir Spike, hat in so vielen Science Fiction und Fantasy-Serien mitgespielt, dass man kaum an ihm vorbei kommt. Egal ob in Torchwood oder in Caprica, Smallville, Witches of East End oder Warehous 13, er ist dem Genre treu geblieben.
Doch wie viele wissen, dass er auch eine musikalische Karriere neben seiner Laufbahn als Schauspieler hat? Mit seiner Band Ghost of Robot stand er sogar schon 2 mal in Berlin auf der Bühne. 2004 hat er hier sogar seine jetzige Ehefrau kennengelernt, wie er mehrmals über das Wochenende berichtet. Dieses Mal jedoch hatte er den Abend allein mit seiner Gitarre zu bestreiten, mit seinen eigenen Songs, die eine gute Stunde Programm füllten. Leider auch nicht mehr, wie er dem Publikum leider mitteilen musste, die sonst sicher noch länger und ausgiebiger für eine Zugabe geklatscht hätten.
James Marsters hat eine angenehme Stimme, der man gerne zuhören mag, egal um was es in den Songs geht. Die meisten drehen sich jedoch um das große Thema Liebe und Frauen, einige sind auch den Rollen seiner Kollegen aus Buffy gewidmet. Stilistisch sind die Lieder im Bereich von Rock, Blues und Folk angesiedelt. Besonders in Erinnerung sind mir Button Down Vandals und Dangerous geblieben. Wahrscheinlich weil erster thematisch etwas heraussticht und letzterer, weil er von einer seiner Buffy-Kolleginnen inspiriert ist.
Die kühle Hallenatmosphäre war vielleicht nicht der stimmungsvollste Ort für solch ein kleines intimes Konzert, mit einem Mann und seiner Gitarre. Abgesehen davon, dass das Gitarrenkabel geschnarrt hat. Ein kleiner Club hätte sicher viel besser gepasst und wäre auch technisch besser auf einen Musik-Act eingerichtet gewesen.
Aber trotzdem hat James Marsters es irgendwie geschafft, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Trotz des nicht gerade geringen Preises von 39 Euro für die Stunde, bin ich froh, dabei gewesen zu sein und hoffe, dass die Veranstalter auch in Zukunft den einen oder anderen musikalischen Gast in das Rahmenprogramm der Comic Con holen wird. Mit vielleicht ein bisschen mehr Stimmung als die Messehalle es her gibt.
Im Anschluss konnten noch 4 finanzkräftige Fans sich auf ein Meet&Greet freuen, dass für 'schlappe' 250 Euro zu buchen war.
Alles in allem ein interessanter, schöner und viel zu kurzer Abend mit einem tollen Sänger und sympathischen Schauspieler.
Wer in seine Musik mal reinhören möchte, der kann sich bei YouTube umschauen, dort gibt es unzählige Live-Mitschnitte von James Marsters solo als auch mit seiner Band Ghost of Robot.

Kirstin


Set-List, Berlin Oct 14 2016:
Katie
For what I need
Over Now
All She Wanted
Lay about
Up On Me
London City
Louise
Fall of Night
Three
Truth Is
If this is Love
This Town
BAD
Moonshot
Looking at You
Finer than Gold
Too Fast
Vandals
Civilized Man
Smile
Dangerous
Good bye
Angel

Comic Con Berlin - James Marsters - Konzert

http://www.germancomiccon.com/de/berlin/


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