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Übersicht >> I had a bloody good time at House Harker
 
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Originaltitel:   I Had a Bloody Good Time at House Harker
Land:   USA 2016
Lnge:   80 Min.
Genre:   Horror Komödie
dt. Kinostart:
DVD-Start:
  27.08.2016
22.09.1900
Regie:   Clayton Cogswell
Darsteller:   Derek Haugen ... Ned
Jacob Givens ... Gerry
Noel Carroll ... Charlie
Whitney Moore ... Paige
Arlan Godthaab ... Walter
Nathan Lorch ... Sheriff Wayne
 
 
  Drehbuch: Noel Carroll, Clayton Cogswell, Jacob Givens, Derek Haugen

FFF Berlin: 27.08.2016


Vorab, der Titel sagt eigentlich schon alles: I had a bloody good time at House Harker. Wirklich. Der Film ist klasse.

Die drei Enkel von Jonathan und Mina Harker leben im Haus ihrer Eltern, das sie in den USA gekauft hatten, nachdem sie nach der Begegnung mit Dracula in London in die neue Welt geflohen sind. Blöderweise ist das Haus etwas heruntergekommen, und Gerry und Charlie versuchen zusammen mit ihrem Freund Ned viel zu amateurhaft ein Vampirspektakel im Haus aufzuziehen, um die ausstehenden Schulden bezahlen zu können. Ned macht vor allem mit, da er seit Kindertagen in Paige verliebt ist, die aber mit dem Dorfsherriff Wayne verlobt ist. Natürlich klappt nichts.

Da fällt ihnen der echte Vampirschädel ein, den seine Eltern noch im Keller versteckt hatten. Dessen Präsentation schlägt natürlich ebenso peinlich fehl wie das grottige Laienschauspiel zuvor, und die Steuerbeamtin zieht nach Ausstoßen eines 10-Tage-Ultimatums ab. Beim anschließenden Aufräumen fällt etwas Staub vom echten Vampirschädel auf den Boden und wird zusammen mit anderem Dreck aufgesaugt.

Außerhalb des Hauses wird eine Person von einem Monster angefallen und stürzt schwer verletzt durch die Haustür ins Haus der Harkers. Noch bevor die reagieren können stürzt sich der vampir(staub)ische Staubsauger auf das Opfer und saugt es blutleer. Da eine Leiche im Haus schnell für Ärger sorgt, entsorgen die drei diese im nahe gelegenen Fluss - mit der gleichen Kompetenz, die sie auch schon beim Schauspielern an den Tag legten.

Ab da geht's dann rund: eine offensichtlich leer gesaugte Leiche führt zu Gerüchten über Vampire, Gerry Harker kündigt (eine neue Geschäftsidee - mindestens so grandios wie das Theaterstück!) einen Begegnungsabend mit echten Vampiren an, ein echter Vampir, der sich von London aus auf den Weg zum Schädel seines Meisters macht. Und all das kann natürlich nur gut ausgehen, dank der geballten Kompetenz der Harkers. Nicht.

Der Film ist überraschend frisch, frech und unkompliziert, irgendwo zwischen professionell und Fanfilm. So vom Profi-/Fanfilm-Feeling her ähnlich wie "Iron Sky". Stellt sich 'raus: ist ebenfalls crowdfunded.

Viele wilde Ideen, herrlich überdreht, natürlich viel Blut, allesamt schräge aber liebenswerte Charaktere, alles wird gnadenlos durch den Kakao gezogen.
Herrlich.

Ein Muss für alle Vampir- und Trash-Fans.

I had a bloody good time at House Harker. Definitely.
Volker


Offizielle Homepage: http://househarker.com/  
 
Blood-O-Meter:         

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